Deutsche Meisterschaft Bahn – Cottbus / Boris Fastring fährt in Dorsten unter die TOP-TEN

Cottbus:
Im Trikot des Landesverbandes NRW ging Patrick Oeben am ersten Wettkampftag im Mannschaftsvierer an den Start. Die erste Hälfte der 4000m lief für den Bahnvierer mit Oeben, Max Stahr und Michael Schweizer (beide Team Nutrixxion) und Christoph Schweizer (SC Wiedenbrück) noch ganz gut. Bedingt durch eine Tempoverschärfung war das Quartett dann früh nur noch zu dritt, büßte wertvolle Sekunden ein und fuhr das Rennen auf dem 7. Platz zu Ende.

Das Punktefahren am nächsten Tag über 120 Runden glich einer Hitzeschlacht. Bei 38° schlugen die Asse unter den 38 Teilnehmern ein Tempo an, dass den jungen Fahrern im Feld im wahrsten Sinne des Wortes die Luft weg blieb. Einige Fahrer strichen schon früh die Segel. 15 Runden vor Schluss des Rennens erwischte es ebenfalls Nachwuchsfahrer Oeben, der mit Luftproblemen das Punktefahren vorzeitig beenden musste. Marius Prünte quälte sich bis zum Schluss durch und bewertete wie sein Teamkollege das Rennen als eines der härtesten seiner Laufbahn.

Beim abschließenden Madison war zumindest die Getränkeversorgung nach der Ablösung möglich, die alle Fahrer dankbar annahmen. Bei gleich hohen Temperaturen wie am Vortrag schlug sich die Paarung Oeben/Prünte, die in dieser Zusammensetzung ihr Debüt feierte, ganz gut. Nach der Hälfte des Rennens war das Duo schon an seine Grenzen geraten. Beide erholten sich in einer ruhigeren Phase des Rennens aber wieder und fuhren mit 4 Wertungspunkten den 10. Platz nach Hause. Der Sieg ging an keine geringeren als Leif Lampater und Christian Grasmann vom Team Irschenberg.

Dorsten:
Bei schwülheißen 35° mischte sich Boris Fastring beim 4. Dorstener Radsportfestival als Einzelstarter unter die 80 Mann starke Konkurrenz. Die 35 Runden à 2,1 km durch das Dorstener Industriegebiet wurden trotz der großen Hitze brutal schnell in Angriff genommen. Bei den 7 Wertungen, die im Kriterium ausgeschrieben waren, vermisste Fastring seine treuen “Anfahrer”, denn auf der entscheidenden Gegengeraden herrschte kräftiger Gegenwind. Und derjenige, der sich dort nicht schon in einer guten Position befand, hatte bei der Punkteverteilung das Nachsehen.
Das Team Bergstraße, das die weite Anreise extra auf sich genommen hat führte im Rennen klar Regie und konnte mit fünf Startern auch alle Trümpfe ausspielen. Fastring erwischte trotz massiver Konkurrenz in der 4. Wertung die richtige Position und konnte die Wertung gewinnen. Die fünf 5 Zähler auf seinem Konto bescherten ihm am Ende mit Platz 8 noch eine TOP-TEN-Platzierung. Gewinner war Harry Kraft vom Team Bergstrasse vor Wouter Haan/NL und Ole Quast (Team Stevens).

Düren-Merken:
Nicht so erfolgreich verlief es für die Fahrer in Düren-Merken. Nach knapp der Hälfte des Rennes über eine Distanz von 82 Kilometern zollten Tim Gebauer und Frank Lütters den heißen Temperaturen und dem hohen Tempo im Feld Tribut. Gero Walbrül schied mit Defekt fünf Runden vor Schluss des Rennens mit Defekt aus. Lediglich Tobias Sydlik beendete im Hauptfeld das Rennen konnte aber im Kampf um die vorderen Plätze nicht eingreifen.

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